Chronik

QUETHEB e. V. wurde im Jahr 1997 unter dem Namen "Institut für Qualitätssicherung in der Ernährungstherapie und Ernährungsberatung" als politisch, industriell und weltanschaulich unabhängige, gemeinnützige Institution gegründet und bemüht sich seither erfolgreich um Qualitätssicherung in der Ernährungstherapie und -beratung.

Ein wesentliches Ziel war die Entwicklung von Qualitätsstandards in der Ernährungsberatung und Ernährungstherapie und die Einführung von Clearingmaßnahmen, um eine Abgrenzung qualifizierter Ernährungsfachkräfte von unseriösen Beratungskräften zu ermöglichen. Dazu hat QUETHEB e. V. 1999 die „Registrierung zur qualifizierten Ausübung von Ernährungsberatung und Ernährungstherapie“ als Qualifikationsnachweis gemäß den Forderungen der Spitzenverbände der Krankenkassen eingeführt.

Im Konsens mit einem interdisziplinär zusammengesetzten Beirat konnten konkrete Maßnahmen zur Sicherung der Struktur- und Prozessqualität erarbeitet werden. Hier sind vor allem die Einführung des Formularwesens 1999 und das Erscheinung der beiden Handbücher zur Prozessqualität 1999 und 2006 zu erwähnen. Besonders hervorzuheben ist die Entwicklung und Verabschiedung der ersten indikationsunabhängigen Prozessleitlinie zur qualifizierten und strukturierten Durchführung von Ernährungstherapie, veröffentlicht im Handbuch 2, 2006. Das Qualitätsmanagement der täglichen Beratungs- und Therapiearbeit wird von QUETHEB e. V. somit intensiv gefördert.

Weitere Aufgaben und Ziele entnehmen Sie auch der Satzung, die Ihnen als PDF-Datei zum Download zur Verfügung steht.

Die Verbandsgeschichte in tabellarischer Kürze finden Sie ebenfalls als Download.

Seit 15.11.2006 ist QUETHEB e. V. kontinuierlich TÜV-zertifiziert für den folgenden Geltungsbereich:

und hat damit erfolgreich seine unabhängige und qualifizierte Arbeit unter Beweis gestellt.

2011 erfolgte nach Mitgliederentscheid die Umbenennung zur "Deutschen Gesellschaft der qualifizierten Ernährungstherapeuten und Ernährungsberater". Damit soll stärker nach außen dokumentiert werden, dass es nicht nur um Qualitätssicherung in der Ernährungstherapie geht, sondern auch um eine Interessenvertretung der Kolleginnen und Kollegen auf Ebene von Politik, Krankenkassen, Berufs- und Fachverbänden und in europäischen Gremien.